36. Rundbrief

Der neueste Rundbrief berichtet von Geschehnissen in Potutory und den Entwicklungen im Zusammenhang mit unserem Projekt.

Die Spender und Spenderinnen erfahren, wie hilfreich und unentbehrlich ihre Beiträge für die Entwicklung und das Fortbestehen des Projekts sind. 

Cristina Lieberherr berichtet, wie es ihr und Ivan Bojk als Leitungsteam vor Ort, gelungen ist, dem Betrieb ein von seiner Lage her strategisches Stück Land zu sichern.

Der Vorstand des Vereins Schiwa Semlja, als Besitzter des Hofs (einer gemeinnützigen GmBH), informiert über die im vergangenen Sommer geführte Grundsatzdiskussion anlässlich der schwierigen, finanziellen Lage des Projekts und das geplante weitere Vorgehen, welches das Projekt bis zum Jahr 2020 in die schwarzen Zahlen führen soll.

35. Rundbrief

Über den Baueinsatz der Rudolf Steiner-Klasse in Ittigen, wie dabei ein Spielplatz entstanden ist, was Cristina Lieberherr als Co-Leiterin des Betriebs seit Anfang diese Jahres zu erzählen hat und mit welchen Schwierigkeiten der Verein und das Projekt zu kämpfen haben, erfahren Sie in diesem neuesten Bericht.

34. Rundbrief

Liebe unserem Projekt in Potutory verbundene Leser und Leserinnen

Der Ende des vergangenen Jahres erschienene, 34. Rundbrief widmet sich vor allem drei Themen:

Dem Einsatz von Schulklassen aus der Ukraine und der Schweiz, dem aktuellen Aufenthalt zweier junger Helfer aus Deutschland – sie haben einen Beitrag geschrieben – und der Entwicklung des Milchbetriebs. Ganz wichtig auch die Info., wie es mit dem gesammelten Geld für den Käsekessel steht.

Viel Vergnügen beim lesen!

Irene Zimmerli

Spatenprobe

Unser Vorstansmitglied Andreas Chervet (dipl. Ing.-Agr. ETH) ist Experte für Boden und pfluglose Bodenbearbeitung. Auf dem Hintergrund seiner Tätigkeit bei der Bodenfachstelle des Kantons Bern zeigt er im Rahmen einer Lehrveranstaltung am INFORAMA Rütti in Zollikofen BE, anhand einer Spatenprobe, die Vorteile einer bodenschonenden Bearbeitungweise auf. Sehen sie sich die nachfolgenden, informativen Bilder an!

Datum: 14.2.2016

Auf unserem Schulungshof in Potutory werden die mit Getreide und Rauhfutter bebauten Felder, rund 300 ha, nach bodenschonenden Grundsätzen bearbeitet, mit den im Film dargestellten, positiven Resultaten.

Seminar «Projektive Geometrie»

Potutory wird seinem Namen als «Schulungszentrum für biologisch- und biologisch-dynamischen Landbau, Ökologie und Kultur» zunehmend gerechter. Im und parallel zum landwirtschaftlichen Alltag findet ein reger zwischenmenschlicher Austausch statt. Dieses Jahr haben Schulklassen aus der Schweiz und der Ukraine Potutory besucht und dort gearbeitet. Ukrainische Praktikanten helfen lernend im Ackerbau mit und zwei junge, deutsche Helfer der Bewegung «Freunde der Erziehungskunst» setzen z. Z. unterstützend ihre Kräfte ein. Im Frühling fand ein Kurs zur Herstellung von biodynamischen Präparaten statt. Ein weiterer folgt diesen Herbst, diesmal für die Mitarbeitenden auf dem Hof.

Sehr erfreulich auch, ist der Erfolg des Mitte September 2016 durchgeführten Seminars für projektive Geometrie. Dreissig Teilnehmende aus verschiedenen Orten in der Ukraine, darunter viele Lehrpersonen Architekten, Wissenschafter und Bauern, folgten Charles Gun bei seinen Ausführungen zu diesem Thema. Ein Lehrer aus der Waldorfschule von Dnjepropetrowsk übersetzte dabei vom Englischen ins Ukrainische. Da er selber tief mit diesem Denkansatz zur Geometrie verbunden ist, kamen die Inhalte griffig bei den Anwesenden an, was die Voraussetzung zur richtigen Führung der Gedankengänge und der entsprechenden Umsetzung aufs Papier ist.

Die Rückmeldungen am Ende des Seminars vielen sehr poitiv aus, was Cristina Lieberherr und Ivan Bojko, die beiden Leitenden des Projekts ermunterte, in diesem Sinne mit dem Kurs- und Seminarangebot weiterzufahren.

Irene Zimmerli

Seminar projektive Geometrie

In der aus dem Stehgreif zum Schulzimmer umfunktionierten Mensa  


Raum und Gegenraum


Dualität von Würfel und Oktaeder


Kursteilnehmer am Ende des Seminars


Charles Gun, Cristina Lieberherr und die Seminarteilnehmer haben soeben zusammen
ein deutsches Volkslied gesungen, bevor sie sich zum abschliessenden, gemeinsamen
Essen hinsetzen.


In Cristinas Kräuter- und Gemüsegarten


Besichtigung des Milchbetriebs

«Biodynamisch Gärtnern»

Rainer Sax, unser Experte für bio.-dynamische Präparate, der in Potutory regelmässig in diesem Bereich Kurse für interessierte Ukariner und Ukrainerinnen erteilt, hat uns auf das neue Buch «Biodynamisch Gärtnern» aufmerksam gemacht, und wir möchten es all unseren Freunden und Interessierten weiterempfehlen.

Das Buch birgt einen wahren Schatz an Informationen über alles, was man wissen muss/will bezüglich Pflanzen, säen und ernten im Einklang mit der Natur- und Mondzyklen. Es ist reich bebildert und gibt auch detailliert Aufschluss über die Herstellung von Präparaten.

Es ist zuerst in einer englischen Ausgabe erschienen (siehe auf unserer englischen Seite) und wurde 2015 ins Deutsche übersetzt.

Monty Waldin / «Biodynamisch Gärtnern / Pflanzen, säen, ernten im Einklang mit den Natur- und Mondzyklen» / DK / ISBN 978-3-8310-2990-7

Irene Zimmerli

Datum: 15.11.2016

32. Rundbrief

Hans Kuratli, unser Präsident, Mitbegründer des Vereins und langjähriges Vorstandsmitglied, nimmt Abschied. Ebenso Rainer Sax, auch Mitbegründer und langjähriges Vorstandsmitglied. Er bleibt dem Projekt Potutory jedoch weiterhin treu, indem er dort regelmässig Kurse im bio.-dyn. Landbau erteilt.

Lassen Sie sich beim Lesen dieses 33. Briefes durch die 15jährige Vereinsgeschichte von Schiwa Semlja führen bis in die Gegenwart, wo beschrieben ist, wie es weitergeht.

Irene Zimmerli 

Präparatekurs Herbst 2015

Die Wissensvermittlung innerhalb der Kurse und Seminare erfolgte vorwiegend bei der praktischen Umsetzung der Themeninhalte, unter fachkundiger Anleitung. Im Frühling wurde die Technik der pfluglosen Bodenbearbeitung vermittelt und eine ukrainische Ärztin gab Wissenswertes zu einer gesunden Ernährung weiter.
Wie engagiert die Teilnehmenden im Oktober beim Präparate-Kurs Hand anlegten, zeigen die nachfolgenden Bilder.

Datum: 3.10.2015

Praeparate-Kurs auf dem Hof in Potutory im Oktober 2015.

Ein weiterer Kurs zu diesem Thema fand inzwischen im Frühling 2016 statt und anfangs November in diesem Jahr werden mit den Mitarbeitenden auf dem Hof Präparate hergestellt.

Folgende Arbeitsschritte (statt gefunden im Oktober 2015) werden auf den nachfolgenden Bildern dargestellt:

Das Abfüllen der Kuhörner mit Kuhdung (Hornmistpräparat).

Das Herstellen von Kompostpräparaten wie das Kamille- und Löwnzahpräparat (eingefüllt  und eingepackt in die Kuh-Darmhaut), das Eichenrindenpräparat (eingefüllt in den Kuhkopf).

Zeichnerische Darstellung der wirkenden Kräfte auf das irdische Leben. Von oben, aus dem Aether und von unten, aus dem Erdreich.

Behälter mit Torf gefüllt, für die Aufbewahrung de Präparate

Morgen- Mittag- und Nachtessen der Kursteilnehmer- und Teilnehmerinnen in der Mensa des für das Kurswesen ausgebauten, ehemaligen Prophylaktoriums. 

Fuellen_der_Hoerner
gefuellt_Hoerner_zuschuetten

Irene Zimmerli