Logo Header
Home
Aktuell
Projekte
Potutory
Kräuter
Melnik
Lemberg
Verein
Info
Kontakt / Links
de en

Kräuteranbau

Im Frühling 2012 begann Cristina Lieberherr damit, auf dem Gelände des Hofes Potutory, einen Kräutergarten anzubauen. Als jahrelange Gartenbaulehrerin der Rudolf Steiner-Schule in Aesch BL bringt sie diesbezüglich viel Erfahrung mit. In ihrer Liebe zur Erde einerseits und zum Osten anderseits, erfüllt sie sich damit einen Traum, den sie schon seit vielen Jahren in sich trägt. In Russland – nun ist es die Ukraine – zu gärtnern. Den ersten Schritt dazu war die Gründung unseres Vereins, vor nunmehr 12 Jahren, zusammen mit zwei anderen Gründungs- und Vorstandsmitgliedern (Näheres dazu unter „Verein“).

Bevor das für den Kräutergarten vorgesehene Gelände umgebrochen und vorbereitet wurde, bot dieses, zusammen mit der mittendrinn stehenden Ruine eines ehemaligen Bauernhauses, einen verwilderten, ungepflegten Anblick. Und dies am Eingang unseres Hofgeländes. Inzwischen, jetzt im Sommer, sind die üppige Kräuter und in allen Farben leuchtende Blumen innerhalb einer schön gestalteten Gartenanlage, eine Augenweide. Nur die Ruine, mit eingefallenem Dach und wackligen Mauern, steht noch unverändert da und passt nicht mehr recht ins Bild. Vielleicht, so unsere Hoffnung, entsteht an dessen Stelle, bald einmal ein Lehmhaus für unsere Mitarbeiter.

Inzwischen, während den vier vergangenen Jahren, hat sich der Kräuteranbau zu einem festen und wichtigen Bestandteil des Gesamtprojekts in Potutory entwickelt. An der Seite von Cristina Lieberherr tragen zwei fest angestellte, ukrainische Mitarbeiterinnen, Alexandra und Anna, zum wachsenden Erfolg bei. Das breite Sortiment von Gewürzkräutern und Tees in den von der auf dem Hof lebenden Designerin Ira entworfenen, ansprechenden Verpackungen, wird regelmässig auf dem Markt angeboten und verkauft sich hervorragend. Es hat sich herumgesprochen, dass es auf einem kleinen, besonderen Hof in der West-Ukraine speziell gute Kräuter zu kaufen gibt und es erscheinen stetig mehr Interessierte auf dem Gelände, die sich mit den Produkten eindecken. Auch eine Kräuterfirma und ein Feinkostladen aus Kiev, der ukrainischen Hauptstadt, haben ihr Interesse an einer Zusammenarbeit angemeldet. Das Eingehen auf solche Anfragen muss gut überlegt sein, denn eine Kräuterfabrik zu beliefern bedeutet, in viel grösserem Stil anzubauen und zu verarbeiten, was wiederum mehr Arbeitskraft und umfangreiche Investitionen hervorruft. Wichtig dabei ist, dass die Qualität, welcher das bio.-dynamische zu Grunde liegt, weiterhin, in vollem Umfang gewährleistet bleibt.

Im Jahr 2017 hat Christina Lieberherr mit ihrem Kräuteranbau eine eigene Firma gegründet, die auch über eine eigene Homepage in ukrainischer Sprache verfügt:  www.chaipotutory.com.ua


April 2018, Irene Zimmerli


zuvor eine Wildnis
erster Frühling
Die Treibbeete sind bereit
Gestell zur Trocknung von Kräutern
Ein Unterstand wird gebaut
Unterstand für die Kräutergärtnerin
Blumenpracht
Blumenpracht
Gemüse im künftigen Kräuterbeet
Erstes Produkt
Zweites Anbaujahr
Impressum